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AUS DEN ARBEITSGRUPPEN: Frankfurt

THEMA: Der jüdisch-arabische Dialog in der Frankfurter Paulskirche

Frankfurter DIG vermittelt
Givat Haviva bedeutendes Forum

Mehr als 350 Gäste aller gesellschaftlichen Gruppierungen wohnten der Eröffnung der Ausstellung "Mit den Augen des Anderen" in der Frankfurter Paulskirche bei. Die Ausstellung, die unter der Schirmherrschaft des Hessischen Ministerpräsidenten Dr. Roland Koch stand, präsentierte wesentliche Elemente der Arbeit des jüdisch-arabischen Begegnungszentrums Givat Haviva. Die Einrichtung, an deren Programmen jährlich mehrere tausend jüdische und arabische Schülerinnen und Schüler teilnehmen und die für ihre Aktivitäten unter anderem mit dem Unesco-Preis für Friedenserziehung ausgezeichnet wurde, präsentierte sich erstmals in Hessen. Die Eröffnungsredner - neben Roland Koch Frankfurts Bürgermeister Achim Vandreike und die Vertreter von Givat Haviva, Alex G. Elsohn und Mohammad Darashwe, werteten die Ausstellung und die einhergehenden Aktivitäten - Bilder aus einem Fotokurs, Texte und "Friedensgrüße" von Jugendlichen - aber auch die derzeitige Situation im Nahen Osten vorsichtig als eine "Chance auf Hoffnung für Frieden".
Für die Frankfurter DIG bedankte sich deren Vorsitzende Claudia Korenke nicht nur beim illustren Auditorium - unter ihnen die stellvertretende Landtagspräsidentin Ruth Wagner, Ida Bubis und Trude Simonsohn - sondern auch bei den Sponsoren von IHK Frankfurt über Fraport bis hin zur Hessischen Landeszentrale für politische Bildung und dem Jugendchor Eschersheim, die das Zustandekommen der 14-tägigen Veranstaltung ermöglichten. "Mit den Augen des Anderen - Perspektiven für Frieden im Nahen Osten?" lautete auch das Motto einer Tagung, die sich der Ausstellungseröffnung anschloss und von der DIG in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung, dem Amt für Lehrerbildung und der Katholischen Akademie Rabanus Maurus veranstaltet wurde. Den rund 50 Teilnehmern und Teilnehmerinnen aus pädagogischen Berufen wurde dabei eine Übersicht über aktuelle Probleme und Chancen für einen Frieden im Nahen Osten aus verschiedenen Blickrichtungen vermittelt.
Die Ausstellung in der Paulskirche erfreute sich reger Frequenz von Besuchern unterschiedlicher Generationen. Alex Elsohn zeigte sich dankbar für die Möglichkeit der Darstellung des so notwendigen jüdisch-arabischen Dialoges in Israel an derart prominentem Ort und hofft auf künftige Unterstützung der Arbeit von Givat Haviva auch aus Hessen.


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