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DEN ARBEITSGRUPPEN: Berlin
THEMA: 10. Rabin-Gedenkkonzert und 30. Benefizkonzert der DIG Berlin am 2. November 2006
Gute Erfahrungen mit Infoständen in Stuttgart.
Am 2. November 2006 - nach dem jüdischen Kalender exakt der elfte Todestag des 1995 ermordeten israelischen
Ministerpräsidenten und Friedensnobelpreisträgers Yitzhak Rabin - fand im Festivalzelt des Centrum Judaicum unser
10. Rabin-Gedenk- und 30. Wohltätig-keitskonzert statt. Zu Gast war diesmal die israelische Sängerin Liel - 17 Jahre
jung -, die bereits mit den Großen dieser Welt auf der Bühne stand, so mit den Scorpions, Bono, Elton John, Andrea
Bocelli oder José Carreras, demnächst mit Madonna. Liel - der Name bedeutet "Gott ist bei mir" gewann bereits mit 12
ihren ersten Gesangswettbewerb gegen 15 000 Konkurrenten.
Wie jedes Jahr konnte der Berliner DIG-Vorsitzende Jochen Feilcke auch 2006 unter den rund 450 Gästen zahlreiche
Prominente begrüßen, darunter die kroatische Botschafterin, I.E. Vesna Cvjetkovic Kurelec, Israels Botschafter
Shimon Stein - erneut Schirmherr des Konzerts -, Giyasettin Sayan, Mitglied des Abgeordnetenhauses, Dr. Gideon Joffe,
Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, die ehemalige Justizsenatorin Lore Peschel-Gutzeit sowie der
Filmproduzent Arthur Brauner. Der Bundesminister des Auswärtigen, Dr. Frank-Walter Steinmeier, schickte ein Grußwort.
Da an diesem Abend zugleich des 40. Jubiläums der DIG Berlin gedacht wurde, waren Walter Sylten, Gründer und bis 1976
Vorsitzender der Berliner Arbeitsgemeinschaft, sowie Finanzsenator a.D., Heinz Striek, bis in die späten 90er Jahre
Vorsitzender bzw. Schatzmeister der Berliner Arbeitsgemeinschaft, besondere Gäste des Abends. Striek ist heute
Ehrenvorsitzender der DIG Berlin.
Geboren in einem Kibbuz am See Genezareth, hat Liel heute Auftritte in der ganzen Welt. In diesem Jahr trat sie mit
der Gruppe Six4One mit Ralph Siegels "If We All Give A Little" für die Schweiz beim "Grand Prix d'Eurovision" an.
Neben israelischen Liedern wie "Lujehi" und "Jerushalajim" von der jüngst verstorbenen Nomi Shemer oder "Livkot Lecha"
(I cry for you) von Aviv Geffen umfasste ihr Programm u.a. "Imagine" von John Lennon, das sie am 80. Geburtstag von
Shimon Peres mit Bill Clinton sowie einem jüdisch-arabischen Kinderchor gesungen hatte, sowie "Memory" aus dem Musical
Cats. Das Lied "The Dream of Tomorrow" widmete die Künstlerin Yitzhak Rabin. Er war es, so Liel, der den Kindern auf
israelischer und palästinensischer Seite mit seiner Politik Zukunft und Perspektive geben wollte. Sie sei glücklich,
mit dem "Geschenk ihrer Stimme" etwas für Frieden und Verständigung tun zu können, so Liel. Inzwischen als "Symbol
des Friedens" wahrgenommen, ist die Popsängerin mit der voluminösen und ausdrucksstarken Stimme offizielle
Botschafterin der beiden internationalen Friedensorganisationen "Seeds of Peace" und "Children of Peace" und
arbeitet mit dem "Peres Center for Peace" zusammen. Als die Hisbollah Raketen auf Israel abfeuerte, sammelte
sie bei einem Konzert in Tel Aviv eine Million Dollar für die Kinder in Bunkern.
Begleitet wurde Liel an dem Abend von dem israelischen Musiker Eldad Zitrin, geboren in Tel Aviv und 26 Jahre
jung, der im In- und Ausland seit ca. einem halben Jahr mit ihr und in Israel mit unterschiedlichen Musikern auftritt.
Seine Virtuosität an Flügel und Klarinette war ebenso faszin ierend wie die musikalische Brillanz und wunderbare
Ausstrahlung von Liel.
Der Erlös des Benefizkonzerts kommt in diesem Jahr dem Behindertendorf Kfar Tikva in der Nähe Haifas zugute.
Eine Bildergalerie zum Konzert finden Sie auf der Website www.digberlin.de. Empfohlen seien auch die Seiten
www.liel.net und www.kfar-tikva.org.
Meggie Jahn



1. Liel widmet das Lied "The dream of tomorrow" Yitzhak Rabin.
2. Jochen Feilcke dankt Liel für ihren wunderbaren Auftritt.
2. 2.v. links: Walter Sylten und seine Gattin, Ruth Galinski, Heinz Striek
und seine Frau.
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