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Deutsch-Israelische Gesellschaft gründet neue Arbeitsgemeinschaft in Osnabrück

Die Deutsch-Israelische Gesellschaft, die in allen 16 Bundesländern mit über 50 Arbeitsgemeinschaften vertreten ist, hat nunmehr in der Stadt Osnabrück seine jüngste Arbeitsgemeinschaft neu gegründet.

DIG-Präsident Dr. h.c. Johannes Gerster weist darauf hin, dass damit in den letzten 10 Monaten 6 neue Arbeitsgemeinschaften neu entstanden sind. Weitere Neugründungen sind in Vorbereitung. Gerster: In unserem Land nehmen antisemitische und antiisraelische Strömungen und Stimmungen zu. Oft wird die Unwissenheit junger Menschen durch billige und primitive Stimmungsmache ausgenutzt, um gegen den Staat Israel aufzuhetzen. Dem wirken wir entgegen: Durch sachliche Informationen über Israel und den Nahostkonflikt, durch politischen und kulturellen Ausgleich, durch die Verbindung von Menschen unterschiedlicher Religion, Kultur, Tradition und Geschichte. Wir stellen Israel vor, wie es ist: Als einzige, funktionsfähige und lebendige Demokratie im Nahen Osten.

Die Gründungsversammlung in Osnabrück war bestens von Dr. Erhard Michel vorbereitet worden. Zunächst wurde eine neue, eigene Satzung beraten und beschlossen. Unter der Versammlungsleitung von Klaus Mertins wurde dann der erste Vorstand gewählt. Vorsitzender wurde Dr. Erhard Michel, stellvertretender Vorsitzender Prof. Dr. Reinhold Mokrosch, Kassiererin Monika Ress-Stadje und Schriftführer Volker van Rießen. Von den 31 Neumitgliedern wurde in Anwesenheit weiterer Interessenten als Beisitzer gewählt: Martin Moshe Tager, Bernhard Ferié, Dr. Thomas Thiele, Edda Mertins und Jakov Zohar.

Der neue Vorstand beschloss am gleichen Abend ein erstes Arbeitsprogramm. Der eigentliche Auf- und Antritt der DIG Osnabrück wird am Montag, dem 16. Juni im Rathaus in einer öffentlichen Veranstaltung zu "60 Jahre Staat Israel" erfolgen. Dazu werden der Osnabrücker Oberbürgermeister, der DIG-Präsident und der israelische Botschafter in Deutschland sowie die Vertreter des öffentlichen Lebens in der Stadt und Region Osnabrück erwartet.

Berlin, 21. April 2008

 


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