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Erste DIG-Hochschulgruppe gegründet

Israelfreunde organisieren sich an Rostocker Hochschulen

Rostocker Studierende, die sich in besonderer Weise mit Israel verbunden fühlen, haben die erste Hochschulgruppe der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG) gegründet. "Ziel der Organisation ist es, allen Rostocker Studierenden ein umfassendes und positives Bild vom jüdischen Staat zu vermitteln sowie einen differenzierten Blick auf die gesellschaftlichen und politischen Verhältnisse zu ermöglichen", so Daniel Leon Schikora, Sprecher der neugegründeten Initiative. Dies solle in Form eines monatlichen Stammtisches, öffentlichen Vorträgen, Exkursionen und Begegnungen verwirklicht werden.

Das Potenzial weiterer Hochschulgruppen in Deutschland für Israel ist nach Auffassung des DIG-Präsidenten Reinhold Robbe groß. Klare Zeichen gegen Antisemitismus, Antizionismus und Rassismus, für Israel und die deutsch-israelischen Beziehungen seien nicht zuletzt angesichts von Boykottaufrufen gegen israelische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler notwendig und aktuell, betonte Robbe.

Israel als eines der technologisch und wissenschaftlich höchst entwickelten Länder würde zudem viele Möglichkeiten für wissenschaftlichen Austausch, zu Erweiterung akademischer Horizonte und zur Öffnung beruflicher Perspektiven bieten.

Rostock/Berlin.

16.01.2012

 

 

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