WIR WERDEN NICHT SCHWEIGEN!
- Der Islamismus nimmt die Maske vom Gesicht -
Hass, Gewalt und Heimtücke sind in den Nahen und Mittleren Osten zurückgekehrt:
1. Eine unabhängige Untersuchungskommission der UNO unter Leitung des deutschen Staatsanwalts Detlev
Mehlis weist Verstrickungen des libanesischen und syrischen Geheimdienstes in die Ermordung des ehemaligen
libanesischen Premierministers Rafik Hariri nach. Daraufhin organisiert das Regime in Damaskus eine
Solidaritätskundgebung für Präsident Baschar Assad, während jener die Strafverfolgung von Syrern anbietet,
falls "konkrete Beweise" vorliegen. Gleichzeitig erhält Herr Mehlis die ersten Drohungen.
2. Auf einer Konferenz in Teheran mit dem Titel "Die Welt ohne Zionismus" fordert der iranische Präsident
Mahmud Ahmadinedschad die "Tilgung Israels von der Landkarte" - unter tosendem Beifall der Konferenzteilnehmer.
3. Im israelischen Hadera sprengt sich eine palästinensische Terroristin in die Luft und reißt mindestens
fünf unschuldige Bürger mit sich in den Tod. Zu dieser Mordtat bekennt sich die palästinensische Terrororganisation
"Islamischer Djihad", die von Teheran unterstützt wird und auch in Damaskus ein Verbindungsbüro unterhält.
Zu diesen Untaten darf man nicht schweigen! Wir sollten, gerade auch in den Medien, Mordbrenner als solche
bezeichnen, mit welchem Titel sie sich auch schmücken mögen. Bundesregierung (auch wenn sie nur
geschäftsführend tätig ist) und EU sollten dazu beitragen, Syrien und den Iran verlässlich zu isolieren.
Hier darf es kein "business as usual" geben! Und die notwendige Hilfe an die Menschen in Palästina sollte
noch strikter an die Bedingung geknüpft werden, dass die dortige Führung deutlich energischere Schritte
gegen den Terror aus dem eigenen Lande unternimmt.
Die Deutsch-Israelische Gesellschaft tritt mit Entschlossenheit für das Lebensrecht Israel und seiner
Menschen ein. Wir fordern die Verantwortlichen auf, sich mit uns allen Versuchen entgegen zu stellen,
die dieses Grundrecht angreifen - ob nun mit dem Terror des Dynamits oder mit dem der Brandrede.
Prof. Manfred Lahnstein
Präsident
27. Oktober 2005
Zu den
Editorials