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EIN FEST DES FRIEDENS?
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In wenigen Tagen werden viele Millionen Menschen in aller Welt das Weihnachtsfest feiern, das wir gerne als "Fest des Friedens" bezeichnen. Wir werden den Blick auch auf Bethlehem richten, jenes große Symbol weihnachtlichen Geschehens.

Im "Heiligen Land" und seiner Nachbarschaft aber kann von Frieden keine Rede sein:

- Im Irak wird täglich gemordet. Die Entführungen Unschuldiger machen selbst vor Kindern nicht mehr halt.
   Wie werden die Opfer und ihre Angehörigen das "Fest des Friedens" begehen?

- Der Präsident des Iran ruft dazu auf, Israel von der Landkarte zu tilgen, verharmlost den Holocaust und
   schlägt allen Ernstes vor, den Staat Israel nach Deutschland und Österreich zu verlegen.

- Die palästinensische Autonomiebehörde hat ein Gesetz erlassen, nach dem für "Märtyrer" eine Art
   Hinterbliebenenrente eingerichtet wird, also vermutlich auch für die Familien von Selbstmordattentätern.
   Die Mittel hierfür kommen aus einem Haushalt, der auch mit unseren Steuergeldern finanziert wird.

- Die Terrororganisation Hamas erklärt ihre "Waffenruhe" gegenüber Israel per Jahresende für beendet,
   wie ihr "politischer Chef" Khaled Mischaal dieser Tage erklärt hat.

Wir dürfen uns all den Gefühlen und Erinnerungen hingeben, die wir von frühester Kindheit an mit dem Weihnachtsfest verbinden. Ehe wir das tun, sollten wir einen Augenblick daran denken, dass Wachsamkeit eine grundlegende Voraussetzung für wahren, dauerhaften Frieden ist. Diese Wachsamkeit und einen nüchternen Blick für die Realität sollten wir uns dann alle für das Neue Jahr vornehmen!

Prof. Manfred Lahnstein
Präsident

 


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