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Wir müssen anpacken!
- 40 Jahre DIG: Ein notwendiger Appell -

Natürlich sind 40 Jahre Deutsch-Israelische Gesellschaft ein Anlass, den bisher zurückgelegten Weg Revue passieren zu lassen. Wir können und werden das miteinander in ehrlicher Anerkennung des Erreichten tun. Aber auch ein Blick auf die ersten vier Jahrzehnte verrät: Die entscheidend wichtige Arbeit wird in unseren Arbeitsgemeinschaften und im Jugendforum getan, unterstützt durch unsere tüchtige Geschäftsstelle in Berlin. Mit anderen Worten – es sind Sie alle, unsere Mitglieder gewesen, die die DIG nach vorne gebracht haben! Und daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern.

Was diese Zukunft angeht, so wird viel darauf ankommen, dass wir unsere örtliche Arbeit auf noch breitere Beine stellen können. Derzeit haben wir es mit einem leichten Mitgliederrückgang zu tun. Die Aufnahme neuer Mitglieder ist dabei an sich zufrieden stellend. Das aber wird überkompensiert durch gesundheits- und altersbedingte Abgänge. Wir müssen dieser Entwicklung, die auch unsere finanzielle Handlungsfähigkeit beeinträchtigen müsste, unbedingt entgegen wirken. Mein Appell geht an alle:

- Machen wir 2006 zu einem Jahr der verstärkten Mitgliederwerbung! Ich persönlich denke,
   dass jede Arbeitsgemeinschaft diesen Anlass für eine besonders werbewirksame
   Veranstaltung nutzen sollte.
- Richten wir die inhaltliche Arbeit zielgerichtet auf solche Programme aus, die für neue,
   insbesondere jüngere Mitglieder attraktiv sein könnten! Dieses Jahr wird
   in Israel und in der Region nun wirklich spannend und wichtig werden.
- Setzen wir hierfür auch örtliche Finanzreserven ein, wo immer sie vorhanden sind! Es macht
   wenig Sinn, vor dem Hintergrund neuer Herausforderungen auf dem Angesparten
   sitzen zu bleiben.
- Verstärken wir die persönliche Ansprache, wo immer wir können! Dieser direkte Kontakt ist
   und bleibt der wichtigste Weg bei der Werbung neuer Mitglieder.

Die Mitgliederentwicklung ist dabei nach Arbeitsgemeinschaften durchaus unterschiedlich. Das sollte uns zeigen, dass wir voneinander lernen können. Das Geschäftsführende Präsidium hat Herrn Feilcke, den Vorsitzenden unserer Arbeitsgemeinschaft in Berlin, gebeten, für diese Ausgabe einen Beitrag über die erfolgreiche Mitgliederwerbung in der Hauptstadt zu verfassen. Diesen Artikel empfehlen wir Ihrer besonderen Aufmerksamkeit. Wir wollen dieses Thema aber auch an anderer Stelle in diesem Jahr immer wieder aufgreifen.

Es gibt viele gute Gründe, aktiv neue Mitglieder für unsere Gesellschaft zu werben. Packen wir es also an!

Prof. Manfred Lahnstein
Präsident

 


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